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MinoxidilDer Wirkstoff Minoxidil wird aus Barbitursäure, einem Derivat des Harnstoffes, synthetisiert. Am häufigsten findet der Arzneistoff zur Behandlung von Haarausfall aber auch zur Behandlung von Bluthochdruck Verwendung. Als Kaliumkanalöffner fördert der Wirkstoff die Erschlaffung der kleinen Arterien und senkt somit den Blutdruck. Es ist noch nicht klar bewiesen, wie genau Minoxidil den Haarausfall entgegenwirkt, aber Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Stoff die Kapillaren erweitert, die Durchblutung fördert und den Haarwuchs somit stimuliert. Zur Blutdruckbehandlung nehmen Sie minoxidilhaltige Medikamente oral ein, während Sie zur Behandlung von Haarausfall eine Tinktur auf die betroffenen Stellen geben.

Bekannte Arzneimittel mit Minoxidil und Anwendungstipps

Der Haarausfall wird bei Menschen zwischen 18 und 49 Jahren in 70-80 Prozent der Fälle aufgehalten und in 30 Prozent stellt sich sogar Haarneuwuchs ein. Die Tinkturen zur Behandlung von Haarausfall sind unter den Namen Regaine, Kirkland, Rogaine, und Neocapil zu finden. Dabei sind jeweils unterschiedliche Dosierungen des Wirkstoffs für Männer und Frauen erhältlich.

Dies liegt daran, dass Frauen normalerweise eine Ausdünnung des Scheitels behandeln, während Männer in der Regel gegen Haarausfall vorgehen möchten. Minoxidil zur lokalen Anwendung auf der Kopfhaut findet man als Lösung, Gel, Spray und Schaum vor. Bei der Nutzung des Minoxidil Schaums kommt es verhältnismäßig zu weniger Hautirritationen, als bei den anderen Formen.

Nebenwirkungen und Wissenswertes zu Minoxidil

[sam id=5 codes=’true’]Bei der Anwendung von Minoxidil auf der Kopfhaut ist sicherzustellen, dass der Wirkstoff mit anderen Arzneimitteln, die auf der Kopfhaut angewendet werden, verträglich ist, denn auch bei einwandfreier Anwendung kann es zu leichten Ekzemen auf der Kopfhaut kommen, was aber natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und eher selten passiert. Weitere mögliche Nebenwirkungen können Hautausschlag, verstärktes Haarwachstum im Gesicht, sowie eine Veränderung der Haarstruktur und der Haarfarbe sein.

Bei der lokalen Anwendung von Minoxidil auf der Kopfhaut ist zu beachten, dass die Mixtur nur äußerlich auf trockener Haut angewendet werden darf. Beim routinemäßigen Auftragen von Minoxidil nach dem Duschen müssen Sie Haare und Kopfhaut demnach ausreichend trocknen. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Haut an den betroffenen Stellen gesund und frei von Kratzern und Wunden ist. Massieren Sie die Minoxidil Lösung nicht ein und lassen Sie auch nichts in Ihr Gesicht kommen. Anschließend sollten Sie sich gründlich die Hände waschen.

Ein Fazit zu Minoxidil

Alles in allem handelt es sich bei Minoxidil um einen Arterien entspannenden und Kapillaren erweiternden Wirkstoff, der in zwei unterschiedlichen Gebieten Anwendung findet. Sowohl als Blutdrucksenker als auch als Haarwuchsförderer ist Minoxidil in unterschiedlichen Arzneimitteln zu finden. Die Erfolgsquote bei der Bekämpfung von Haarausfall von 70-80 Prozent bei Menschen zwischen 18 und 49 Jahren spricht dabei für sich.