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Diffuser HaarausfallAls grobes Unterscheidungsmerkmal lässt sich Haarausfall in folgende Erscheinungsbilder gliedern: Erblich bedingter Haarausfall, kreisrunder Haarausfall und diffuser Haarausfall. Bei diffusem Haarausfall sind die sogenannten Haarzwiebeln intakt. Sie werden über die Blutlaufbahn aber nicht ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die möglichen Ursachen von diffusem Haarausfall.

Saisonaler Haarausfall

Besonders interessant ist, dass es bei manchen Menschen zu saisonalem Haarausfall kommt. Diffuser Haarausfall tritt dann periodisch auf. Meist fallen die Haare verstärkt im Herbst und / oder Frühjahr aus. Weshalb es zu diesem Phänomen kommt, wird unter Wissenschaftlern noch diskutiert. Eine Erklärung lautet, dass sich im Sommer besonders viele Haare in der Ruhephase befinden, um dann im Spätsommer und Herbst verstärkt auszufallen. Die anderen machen die veränderten Lichtverhältnisse verantwortlich, die sich auf die Melatonin Produktion und den gesamten Hormonhaushalt auswirken. Obwohl die Beschreibung ein wenig an den Wechsel von Sommer- zu Winterfell bei Tieren erinnert, machen die Betroffenen keinen Fellwechsel durch.

Das Gute am diffusen Haarausfall mit saisonalem Hintergrund ist, dass dieser zeitlich begrenzt ist. Außerdem kann er eingedämmt werden, indem ein spezieller Wirkstoffkomplex bereits ein paar Wochen vor dem problematischen Zeitraum prophylaktisch eingenommen wird.

Hormonelle Ursachen

Neben dem erblich bedingtem Haarausfall “Androgenetische Alopezie”, bei dem eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen das aus Testosteron gebildete Abbauprodukt DHT besteht, gibt es noch eine Vielzahl anderer hormoneller Ursachen für diffusen Haarausfall. So hat die hormonelle Umstellung während und nach der Schwangerschaft oft einen gewissen Einfluss auf den Haarwuchs. Während der Schwangerschaft ist dieser häufig besonders üppig, dafür fallen nach der Geburt des Kindes dann verstärkt Haare aus. Daneben gibt es aber auch krankhafte Störungen des Hormonhaushalts. Ist etwa die Hirnanhangdrüse (eine der wichtigsten hormonellen Schaltstellen) z.B. durch einen gutartigen Tumor beeinträchtigt, so gerät der gesamte Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Und dann gibt es noch eine Reihe von Autoimmunerkrankungen, die den Körper hormonell durcheinander bringen können, z.B. Morbus Basedow.

Stoffwechsel Erkrankungen

Wird durch das Symptom “diffuser Haarausfall” eine Stoffwechselerkrankung diagnostiziert, dann bestehen gute Chancen, dass sich durch die Behandlung dieser Vorerkrankung auch der Haarausfall eindämmen lässt. Eine Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion beispielsweise kann durchaus von diffusem Haarausfall begleitet sein. Bei der Unterfunktion wird dann ein Hormonersatz verabreicht, bei der Überfunktion meist ein Schilddrüsenblocker. Sobald die Werte wieder im normalen Bereich liegen, hat man meist auch keine Probleme mehr mit diffusem Haarausfall. Die Verabreichung von Hormonen, oder die Unterdrückung der Hormonproduktion bei Schilddrüsenerkrankungen zeigt, dass auch hier wieder die für den Körper so bedeutsamen biochemischen Botenstoffe eine enorme Rolle spielen.

Ein Fazit zum diffusen Haarausfall

Diffuser Haarausfall, so unangenehm er sein kann, hat mitunter eine wertvolle Funktion. Indem er uns als Warnsignal auf tieferliegende gesundheitliche Probleme aufmerksam macht, kann er dazu beitragen, dass wir rasch medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Dadurch können wir gegebenenfalls nicht nur die ästhetische Komponente wieder in den Griff bekommen, sondern Maßnahmen zur Gesunderhaltung unseres gesamten Organismus ergreifen. Die richtige Anlaufstelle, nach dem Besuch beim Hausarzt, ist bei Verdacht auf einen gestörten Hormonhaushalt der Endokrinologe.

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