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HaarwachstumDas Haarwachstum kann in drei bedeutende Phasen gegliedert werden, die sich zyklisch ständig wiederholen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein einzelnes Haar eine Lebensdauer von ca. 2 – 6 Jahren hat. Im Wesentlichen besteht Haar aus Keratin, einer toten Hornsubstanz, die mit Finger- und Fußnägeln vergleichbar ist. Damit ist aber nur etwas über den für uns sichtbaren Teil, den Haarschaft ausgesagt.

Wie so oft spielen sich die wirklich interessanten Vorgänge jedoch im Verborgenen ab. Im Falle des Haarwachstums, unter der Kopfhaut.

Die Wachstums- oder Anagenphase

Für gewöhnlich befinden sich aktuell auf Ihrem Kopf zwischen 70 und 90 Prozent Ihrer Haare in dieser Haarwachstumsphase. Das durchschnittliche monatliche Wachstum beträgt in etwa 1 cm und wie bereits erwähnt kann dieser Zustand bis zu 6 Jahre andauern.

Die Übergangs- oder Katagenphase

Während das Haar in der Wachstumsphase fest mit der in der Kopfhaut befindlichen Basis verbunden ist, ist diese Verbindung in der Katagenphase bereits gekappt. Ca. 1% Ihrer Kopfhaare befinden sich momentan in diesem Zwischenstadium des Haarwachstums und werden innerhalb der nächsten 14 Tage Stück für Stück ein kleines bisschen weiter in Richtung Kopfhaut herausgeschoben.

Die Ruhe- oder Telogenphase

Obwohl das Haar in dieser Phase des Haarwachstums bereits komplett von der Versorgung mit Nährstoffen abgeschnitten ist, dauert es weitere 3 – 4 Monate, bis das Haar ausfällt. Von diesem unmittelbar bevorstehenden Schicksal sind gerade ca. 10 – 30 Prozent Ihrer Haare betroffen. Da mit den als Haarwachstum bezeichneten Phasen eigentlich schon der Anfang vom Ende eingeläutet ist, nun also doch noch ein Blick unter die Haut, bzw. unter die Kopfhaut. Hier kann man einen Eindruck von den spannenden und komplexen Prozessen bekommen, die sich vor dem eigentlichen Haarwachstum abspielen:

Der gesamte Produktionsapparat, der mit der Aufgabe des Haarwachstums befasst ist, wird als Haarfollikel bezeichnet. Zu diesem Apparat gehört die Haarwurzelscheide, die den in der Haut steckenden Teil des Haares umschließt und die Haarzwiebel. In der Haarzwiebel herrscht Hochbetrieb und die rasante Zellteilung sorgt dafür, dass die toten Hornzellen in Folge des ständigen Nachschubs sukzessive nach oben wandern.

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Mit Durchdringung der Kopfhaut entsteht daraus der Haarschaft. Zudem erhalten die entstehenden Haare in der Haarzwiebel ihre Farbe, denn die dort ansässigen Melanozyten geben ihre Pigemente an die Hornzellen ab. Fehlt nur noch die Erwähnung der Haarpapille. In dieses gefäßreiche Bindegewebe ist die Haarwurzel eingebettet und hier wird sie über den Blutkreislauf mit Nährstoffen versorgt.

Interessant ist auch, dass zu (fast) jedem einzelnen Haarfollikel ein Muskel gehört. Diese Muskelfasern sorgen zusammen mit Nervenfasern dafür, dass uns die Haare zu Berge stehen können und dass wir auch an den an sich toten Keratinfäden durchaus Berührungen und sogar einen Lufthauch wahrnehmen können.

Am Ende des gesamten Vorgangs, steht die Erkenntnis, dass die Geburt eines neuen Haares als Grundvoraussetzung in sich trägt, dass zuvor ein altes Haar gestorben und ausgefallen ist. Eine Übersicht verschiedener Haarwuchsmittel um das Haarwachstum anzuregen finden Sie hier auf Amazon.